Soziale Stadt – Stadtteilentwicklung

Das Programm Soziale Stadt startete Dezember 2014 im Stadtwald und das dazugehörige Integrierte Handlungskonzept beinhaltet einen zehnjährigen Prozess, dessen Ziel es ist, einen lebenswerten Stadtteil zu etablieren.

Im Folgenden stellen wir die sieben übergeordneten Bausteine verkürzt vor, die die zentralen idealtypischen Vorhaben und Ziele des sog. „Integrierten Stadtentwicklungskonzepts“ (ISEK) beinhalten. 

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK)

Der erste Baustein „Lebenswerter Stadtteil – Vielfalt als Chance“ differenziert in „Begegnung und Nachbarschaft“, „Soziales und Kultur“, „Bildung und Betreuung“ und „Gut älter werden im Stadtteil“ und orientiert sich an biografischen und lebenslagenbezogenen Bedarfen.
Der Baustein „Gesundheit“ ist eine lokale Konkretisierung des stadtweit aufgelegten Projekts „Gesunde Stadt“, der Baustein „Lokale Wirtschaft und Beschäftigungsförderung“ beschreibt v.a. die Ziele der angegliederten EU-Förderungen in den Projekten „Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier“ sowie „Jugend stärken im Quartier“. Die Bausteine „Städtebauliche Entwicklung“ und „Wohnen und wohnungswirtschaftliche Maßnahmen“ sind vorrangig investiv angelegt und geben eine gute Grundlage für die zukünftigen Herausforderung wie das Vorhaben der „Hasenkopf-Bebauung“. Der Baustein „Stadtökologie und Umweltgerechtigkeit“ ergänzt dies durch den Blick auf die Bereiche Naturschutz, Umweltgerechtigkeit und die Entwicklung der „grünen“ Infrastruktur. Der Baustein Öffentlichkeitsarbeit“ schließt am ersten Baustein ganz konkret an und mündet in der dafür notwendigen Entwicklung einer „Organisation- und Beteiligungsstruktur“.

 

Baustein 1 - Lebenswerter Stadtteil – Vielfalt als Chance

Im Rahmen dieses Vorhabens möchten wir eine stadtteileigene Willkommens- und Anerkennungskultur fördern, die einerseits einen „kommunikativen Knotenpunkt“ – eine Art Stadtteilzentrum mit guter Infrastruktur voraussetzt wie auch die Öffnung aller Einrichtungen im Quartier, für die Belange aller Bewohner*innen.
Dabei haben wir verschiedene Bereiche, an denen wir gemeinsam arbeiten wollen:

Stadtteilzentrum und Stadtteilkulturelle Räume

Wir wollen Möglichkeiten bieten unter Beteiligung der Bevölkerung, Räume zur gemeinschaftlichen Gestaltung zu etablieren. Das kann die offene Nachbarschaftwerkstatt sein, ein Park als Begegnungsraum, Selbsterntefelder im nahen Wohnumfeld oder Bewegungsgelegenheiten rund um die Turnhalle und Kultur im öffentlichen Raum, die in eine Stadtteilkultur von Festen und Märkten mündet, in der viele kreative Akteure sichtbar werden.

Bildung und Betreuung

Die Betreuungseinrichtungen und Schulen des Stadtteils sollen befähigt werder inklusiv zu betreuen und zu beschulen, neu zugewanderte und zugezogene Familien soll die rasche Integration erleichtert werden und gemeinsame Elternarbeit einen guten Überblick über aktuelle Bedarfe der Familien bieten. Investive Maßnahmen realisieren einen Betreuungsverbund aus verschiedenen Trägern mit einem erweiterten Schulangebot und der Betreuung von 0-6jährigen Kindern unter einem Dach.

Inklusive Familienentlastung

Nachbarschaftsnetzwerke in Kooperation mit Initiativen, ambulanten Diensten und einem vielfältigen Beratungssetting sollen allen Familien Unterstützung in der Pflege und Betreuung ihrer Angehörigen bieten. Gemeinsam mit den städtischen Fachdiensten und der Wohnungswirtschaft werden hier Modelle entwickelt, die das bereits bestehende Angebot strukturell erweitern werden.

 

Baustein 2 - Gesundheitsförderung

Im Themenfeld Gesundheit ist das Ziel den Stadtteil so zu gestalten, dass er strukturell gesundheitsförderlich wirkt. Die konzeptionelle Gestaltung wollen wir gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern durchführen.
Dabei haben wir verschiedene Bereiche, an denen wir gemeinsam arbeiten wollen:

Ernährung

Wir wollen Möglichkeiten bieten, sich vertieft mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen und zu erleben, dass es Spaß macht, ausgewogen und genussvoll zu essen. Dabei wollen wir neben Angeboten wie beispielsweise Selbsterntefeldern, Familienkochen und Elterncafés vor allem auch die Institutionen und Partner*innen im Quartier einbeziehen. Ideal wären entsprechende Schulungen für die Fachkräfte und die Möglichkeit die Themen Lebensmittel und Ernährung im Kita- und Schulalltag zu integrieren.

Bewegung

Der Stadtteil soll so gestaltet werden, dass er viele Möglichkeiten zur Bewegung bietet. Vorhandene Freiflächen wollen wir gemeinsam mit den Stadtteilbewohner*innen gestalten. Bewegungselemente sollen auf zentralen Flächen integriert werden. Wege im Stadtteil wollen wir so gestalten, dass sie mehr fußläufig oder mit dem Fahrrad genutzt werden. Eine Generationenwanderkarte informiert über Freizeit- und Erkundungsmöglichkeiten rund um den Stadtteil. Darüber hinaus wollen wir – in Kooperation mit ansässigen Vereinen und Institutionen – attraktive Bewegungs- und Sportangebote gestalten, die erschwinglich und niedrigschwellig sind.

Bewegung und Bildung im Naturraum

Der umgebende Naturraum soll als Naturerfahrungsraum gestaltet werden und ein Ort sein, der sowohl Ruhe- als auch Bildungs- und Bewegungsmöglichkeiten bietet. Grüne Achsen, grüne Orte – diese wollen wir gemeinsam mit den Bewohner*innen durch Wegeerschließung und- verbindungen weiter zugänglich machen.
Programme wie „Familienbildung in der Natur” sowie Elterncafés und gemeinsame Aktionen unterstützen Eltern und Kinder dabei, den Naturraum selbstbewusst nutzen. Auch in unserem „Abenteuergarten“ können sie sich ausprobieren – hier wird gegärtnert, gebaut, Holz geschnitten und Feuer gemacht. Jugendliche wollen wir durch biwakieren in der Natur, Mountainbiketouren und herausfordernde Klettermöglichkeiten begeistern.

Umweltfaktoren

Zu Umweltfaktoren zählen äußere Rahmenbedingungen wie die Wohnverhältnisse, aber auch Möglichkeiten den Stadtteil weiter ökologisch zu entwickeln. Ein wichtiger Faktor ist dabei adäquater Wohnraum, der frei von Wohnschadstoffen und in der Größe und Ausstattung angepasst ist. Hier sind die Wohnungsbaugesellschaften entscheidend. Lärm- und Umweltbelastungen sollen durch die Bauweise – insbesondere bei Neubau – nach neuesten Standards so weit wie möglich reduziert werden, im Bestand sollen Fördermodalitäten geprüft werden, Sanierungs- und Begrünungsmaßnahmen zu realisieren.
Es sollen ausreichend barrierefreie bzw. barrierearme Wohnräume zur Verfügung stehen. Für ein gutes Miteinander wollen wir verschiedene Möglichkeiten und Modelle erproben, um Konfliktlösungen zu finden. Der Autoverkehr, insbesondere der Schwerlastverkehr führt in mehrfacher Hinsicht zu Belastungen im Stadtteil: durch Schadstoffemissionen, Lärmbelastung und als Gefahrenquelle für Fußgänger und insbesondere Kinder. Zentral ist dabei die vielbefahrene Graf-von-Stauffenberg-Straße, die Anbindung des Stadtteils einerseits durch eine Bundesstraße als Zufahrt in das Gewerbegebiet, andererseits durch die Autobahnanbindung über die Graf-von-Stauffenberstraße als Verlängerung der Bundesstraße. Diese Belastungen sollen reduziert werden, dabei sind soweit wie möglich Verkehrsberuhigungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen vorzunehmen (Tempo 30). Darüber hinaus sollen andere Mobilitätsarten gefördert werden. Für das Sicherheitsbedürfnis ist die Beseitigung von Angsträumen zentral. Hier sollen entsprechende Straßen, Wege und Plätze ausgeleuchtet werden.

Medizinische Versorgung und Infrastruktur

Zugangshürden zu gesundheitlicher Versorgung wollen wir durch ein multiprofessionelles, kultursensibles, übergreifendes Netzwerk im Stadtteil begegnen. Beginnend mit Gynäkologen, Hebammen und Kinderärzt*innen im Bereich der Frühen Hilfen über Ergotherapeuten, Logopäden, Allgemeinmediziner*innen, Internist*innen, Psycholog*innen, ambulanten Pflegediensten und weitere Professionen.. Zentral sollen Räume geöffnet werden, um dort wechselweise Sprechstunden, Vorsorgen und verschiedene Angebote durchzuführen. Für Menschen mit Verständigungsproblemen werden z.B. Sprachpatenschaften geschaffen, die zu Terminen begleiten und übersetzen können.

Baustein 3 - Lokale Beschäftigungsförderung

Mit Hilfe der örtlichen Wirtschaftsförderung soll ein quartierseigenes Netzwerk aus Gewerbe, Dienstleistungen und Einrichtungen entstehen, die sich gemeinschaftlich für den Stadtteil einsetzen, indem sie verschiedenste Anknüpfungsmöglichkeiten vorfinden: sei es die Öffnung für Praktika und Arbeitsgelegenheiten für die örtliche Bewohnerschaft, die Unterstützung von Umweltprojekten wie der Beteiligung an Car-Sharing z.B. oder die Funktion der Nahversorgung stabilisieren.

Programme JustiQ und BiWAQ

Das oben genannte Handlungsvorhaben wird durch zwei Programme unterstützt mit weiteren Kooperationspartnern der Stadt Marburg.
Einerseits beziehen sie sich auf die Zielgruppe der 12-26jährigen: sie wird unterstützt durch ein Beratungs- und Begleitungsangebot durch die örtliche Jugendarbeit und den Bereich der jungen Familien. Sie haben die Gelegenheit im Stadtteil durch Erprobungsfelder wachsende Verantwortung zu übernehmen und ihre Potentiale zu erkunden, durch Qualifizierungen ihre Kompetenzen zu erweitern oder ganz individuell ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen durch die Unterstützung schulische Abschlüsse zu erwerben oder berufliche Qualifizierung anerkannt zu bekommen.
Andererseits ist das Programm BiWAQ anschlussfähig für die Zielgruppe der 27-55jährigen Menschen, die berufliche Einstiegs- und Anschlussmöglichkeiten suchen. Ähnlich wie im o.g. Programm bezieht sich die Förderung auf drei Säulen. Der Beratung hinsichtlich Arbeit und Qualifizierung, dem Angebot von Qualifizierungen und Erprobungsfelder und schließlich dem Angebot im Stadtteil eigene Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsgelegenheiten zu ergreifen.

Digitalisierung und Ökologie

Diese Bereiche werden insbesondere durch die Bund-Länder-Programme gefördert und sollen die Stadtteilentwicklung in dieser Hinsicht fördern. Unter dem Stichpunkt Digitalisierung sollen Bewohner*innen Qualifizierungen in zukunftsträchtigen Medien erhalten und für den Arbeitsmarkt relevante Kompetenzen erwerben, der öffentliche Nahverkehr soll unter diesem Aspekt optimiert werden oder auch die Beteiligung der Stadtgesellschaft durch eine Stadtteilapp niedrigschwelliger gestaltet werden.

Ökologische Aspekte werden in der Erweiterung der Infrastruktur berücksichtigt, unter diesem Aspekt aber auch der erweiterte Wohnungsbau, sowie die individuellen Möglichkeiten umweltgerechter die Ressourcen vor Ort nutzen zu können, z.B. durch Tauschbörsen, Gemeinschaftsnutzungen oder auch der wohnortnahen Versorgung von frischen Obst und Gemüsen.

Baustein 4 - Städtebauliche Stabilisierung und Entwicklung

Vor dem Hintergrund der vorangegangenen Analysen haben sich folgende Zielsetzungen für die Stadterneuerung und die städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen ergeben: Ertüchtigung der Stadträume einerseits, Vernetzung der Stadtteilräume untereinander und die stadträumliche Integration innerhalb Ockershausens.
Ganz konkret beziehen sich die Maßnahmen auf:

Stadtteilzentrum

Ertüchtigung der Stadtteilzentrums Dietrich-Bonhoeffer-Straße 16, Sanierung des Gebäudes und Integration verschiedenster Akteure in einem sog. Kommunikativen Knotenpunkt. Gestaltung von Räumen für unterschiedlichste Nutzergruppen, Begegnungszentrum kultureller Angebote und Bewohnerschaftsgruppen, soziale Dienstleistungen unter einem Dach.

Familienzentrum

Ausbau eines sog. Familienzentrums, einem Betreuungsverbund von IKJG und ev. Kirche zu einer 6zügigen Betreuungseinrichtung für Kinder ab einem halben Jahr bis zum Schuleintritt gemeinsam auf einem Gelände mit der Bettina-von-Arnim-Schule und ihrem inklusiven Grundschulangebot.

Ortsmitte Ockershausen

Entwicklung der Ortsmitte Ockershausen mit Platzgestaltungen und Verkehrsmaßnahmen, sowie umliegender Kleinflächen zu kommunikativ gestalteten Begegnungsorten.

Wegeachsen, Wegeleitsystem

Dies bezieht sich einerseits auf den Ausbau und die stadträumlichen Anbindungen im Sinne von „grünen Orten und Achsen“, die Verbindungswege oberer und unterer Siedlungsgebiete zu gestalten, die die alltäglich zu nutzenden vorrangig fußläufigen Verbindungswege erschließen bzw. aufwerten, ebenso wie naturräumliche „Inseln“ gestalten, die die Aufenthaltsqualität verbessern.
Andererseits bezieht sich das Vorhaben auf eine verbesserte Orientierung in den Stadtteilgebieten durch die Entwicklung eines sog. Wegeleitsystems.

Baustein 5 - Bau- und wohnungspolitische Maßnahmen

Innerhalb des Soziale-Stadt-Raums entwickelt sich der Stadtwald und die Siedlungsbereiche „Graf-von-Stauffenberg-Straße“, „ehem. Kasernenstandort“ und „In der Gemoll“ zu attraktiven Wohnstandorten, deren besondere Qualität auf einem differenzierten Angebot an gemischten, naturnahen und preiswertem Wohnraum beruhen soll. Das Wohnungsangebot berücksichtigt den Bedarf der Menschen an preisgünstigem Wohnraum. Alteingesessene und einkommensschwache Bewohnergruppen sollen vor Verdrängung geschützt werden. Wohnumfeldgestaltungen unter Beteiligung der Bewohnerschaft werden unterstützt sowie die durch die Nachverdichtung neu in den Stadtteil zugezogene Bewohnerschaft soll integrativ in weitere Beteiligungsprozesse einbezogen werden. (s.Baustein 1).

Graf-von-Stauffenberg-Straße

Das Siedlungsgebiet wird unter dem Blickwinkel des Sanierungsbedarfs und der Nachverdichtung durch 12 Wohneinheiten berücksichtigt. Weitere Maßnahmen sind mit dem Umzug der dort ansässigen ev. Kita angedacht.

Hedwig-Jahnow-Straße und ehem. Kasernengebiet

Die aktuelle Wohnungsbau-Siedlung Hedwig-Jahnow-Straße wird durch Wohnumfeldmaßnahmen und der Erschließung eines kleinen Parkgeländes sowie der Gestaltung des Sporthallenumfelds in der direkten Nachbarschaft aufgewertet.
Aktuell wird ein städtebauliches Konzept umgesetzt, das die Wohnbebauung durch Geschosswohnungsbau, Reihenhäuser und Einfamilienhäuser mit insgesamt 52 Wohneinheiten und 4 Gebäuden mit insgesamt 160 Wohneinheiten für Studierende ergänzt.

In der Gemoll

Aktuell werden über das Soziale Stadt Programm Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Siedlungsgebiet „Gemoll“ unterstützt und realisiert. Flankierende Wohnumfeldgestaltungen ergänzen dies.

Baustein 6 - Stadtteilökologie, Klima- und Umweltschutz, Umweltgerechtigkeit

Der Projektstandort Ockershausen ist geprägt durch ökologisch und kulturell hochwertige Landschaftsräume. Neben traditionellen Nutzungen durch Landwirtschaft, Forst, Obstanbau und Schafbeweidung sind bereits Maßnahmen der ökologischen Bildung umgesetzt worden, die nachhaltig unterstützt werden sollen (Obstlehrpfade, Interkulturelle Gärten, Naturerfahrungsräume für Kinder, tiergestützte Projekte usw.) Dazu zählt auch die Weiterentwicklung des Konzepts „Grüne Orte – grüne Achsen“ (s. Baustein 4). Unter dem Aspekt Umweltgerechtigkeit sollen örtliche Belastungen vermieden, abgebaut bzw. ein gerechter Zugang zu Umweltressourcen sowie Versorgung und Entsorgung gewährleistet werden. Gesundheitliche Beeinträchtigungen damit vermieden und gesundheitspräventive Maßnahmen berücksichtigt werden (s.Baustein 2).

Verkehr

Entwicklung ökologischer, innovativer und preiswerter Verkehrsmaßnahmen, damit einer verbesserten Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs. Maßnahmen zur Reduzierung der Straßenverkehrsnutzung.

Wohnraum

Energetische Sanierung des Wohnraums im Bestand. Prüfung der Einrichtung alternativer technischer Müllentsorgungskonzepte. Maßnahmen der Müllvermeidung.

Klima

Maßnahmen des Umwelt- und Klimaschutzes werden im Rahmen des Soziale Stadt Prozesses unterstützt durch extensive Pflegekonzepte durch den Fachdienst „Stadtgrün“, die die natürliche Diversität des Stadtorts unterstützen und weiterentwickeln, Sicherung der Frischluftschneisen sowie Verkehrskonzepte zur Reduzierung der Umweltbelastung oder Ressourcenschonung durch Gemeinschaftsnutzungen u.a.

Baustein 7 - Öffentlichkeitsarbeit / Imagepflege

Der Soziale Stadt-Prozess soll einen hohen Grad an Beteiligung und sozialem und bürgerschaftlichem Engagement bewirken. Öffentlichkeitsarbeit trägt zu Offenheit und Transparenz in der Stadtteilentwicklung, zu Aktivierung und Beteiligungsmöglichkeiten, sowie einem hohen Informationsstand bei.
Dies soll durch folgendes gewährleistet werden:
Einrichtung von Infopoints wie Schaukästen, Aushänge in den verschiedenen Quartieren, die kulturellen Initiativen aller Einrichtungen soll über ein gemeinschaftlich Stadtteilkultur-Logo sichtbarer werden, die Entwicklung einer Stadtteil-App den Informationsstand aktuell sichern sowie zum Aktiv-werden aufrufen. Darüber hinaus soll eine Art von etablierten Stadtteilkultur entstehen unter Beteiligung möglichst aller Initiativen, Partner*innen und Einrichtungen vor Ort u.a. durch die Ausrichtung von gemeinsamen Stadtteilevents. Nachhaltige Formate wie eine Stadtteil-Erkundungskarte, die digital durch Ortskundige stetig erweitert werden kann oder die Ausrichtung von Balkon- und Garteninitaitven und anderen Kulturformaten zu Themen des Stadtteils.
Auf einer anderen Ebene sichern die Etablierung von thematischen Netzwerken die Kommunikation untereinander sowie die Einrichtung eines Stadtteilgremiums, dass die Bedarfe der Nachbarschaft in Gremien der Sozialen Stadt einbringen und so Projektideen entwickelt bzw. selbstständig realisiert werden können.
Erweitert werden soll die Kommunikation durch die Rolle von sog. Stadtteilpaten, die in eine Multiplikatorenrolle hineinwachsen können. Link zu Beteiligungs

Katrin Wendland

Katrin Wendland

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